Wir haben hier in Unterfranken ja sehr selten Schnee und Eis und viele meinen dann, die Welt geht unter. Für mich bedeutet des: Schnell raus, um all die Schönheit einzufangen, die oft nur eine Stunde hält.
Während in den warmen, grünen Jahreszeiten der Blick in die Ferne mehr als "geborgte Landschaft" wirkt, wie wir es aus asiatischen Landschaftsgestaltungen kennen. Und ich lasse auch immer diese Blicke frei, um in die Fernes schauen zu können. So rutschen die Berge, der Himmel und die sanften Täler im Winter mehr in den Vordergrund. Sie bilden einen landschaftlichen Rahmen und meine kleine Gartenwelt.
Und ganz plötzlich merke ich bei all der "Töpferei" wie sehr ich doch eine Insel bin in all dieser weiten Welt und nur ein Teil von ihr. Ich kann mir oft selbst nicht vorstellen, wie dann ab Frühling wieder der grüne Urwald wächst aus all diesen mehr als 200 großen und kleinen, ach so geliebten und einander stützenden und beschützenden Pflanzeninseln. Und ja, hätte ich nicht diese wertvolle Sicht im Winter, würde ich später nicht wieder dieses Staunen erhalten.
























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